Schläft Ihr Hund auch im Bett?

Nur wenige Hundebesitzer werden gerne zugeben, dass der geliebte Vierbeiner und der sprichwörtliche beste Freund des Menschen sich längst ein Plätzchen im Bett erobert hat. Wenn man dann etwas gezielter nachfragt „Schläft Ihr Hund im Bett?“, kommt die Wahrheit meist ans Licht.

Schläft Ihr Hund im Bett oder daneben im Körbchen?

Wenn Sie beispielsweise gerade ein frisch gebackener Hundebesitzer sind, und Sie alles richtig machen wollen, dann versuchen Sie vermutlich alles, um Ihren kleinen Vierbeiner, und setzt er noch so einen herzzerreißenden Blick auf, vom Bett fern zuhalten – alleine schon wegen des eigenen guten Schlafes.

Hund im BettIn den meisten Fällen wird das zu Beginn auch ganz gut klappen, zumal wenn der Hund noch ein Welpe ist und die Höhe auch noch nicht alleine schafft.

Aber  wenn der neue Gefährte erst einmal den Sprung ins Bett schafft oder einmal auf die Idee kommt, es in einem Augenblick mangelnder Aufmerksamkeit einfach mal zu wagen, dann geben sich so manche Hundebesitzer geschlagen.

Der Hund merkt sofort, welchen Komfort so ein Bett bietet und die Nähe zu Herrchen und/oder Frauchen ist auch ganz verlockend. Spätestens wenn Sie Müde sind und den Hund zum gefühlten 100. Mal vom Bett auf den Boden gesetzt haben, werden auch Sie es einfach aufgeben und einfach nur noch schlafen wollen. Schließlich droht der neue Arbeitstag, an dem man fit sein sollte.

Warum Ihr Hund nicht in Ihrem Bett schlafen sollte

Viele Menschen sind bei diesem Thema sehr geteilter Meinung und das zu Recht. Einerseits können Hunde über die Atemwege Bakterien und andere Keime auf den Menschen übertragen. Doch das kann schließlich auch bei jeder innigerem Schmuse-Einheit auch passieren.
Es ist auch ein Aspekt, dass Ihr Schlaf durch den Hund auch unruhiger werden könnte und nicht mehr die ersehnte Erholung bringen würde.

Andere glauben auch, dass die Rangordnung im Rudel, also die Rudelstellung zwischen Mensch und Hund gestört wird und der Hund durch das Privileg des „im Bett Schlafens“ in Zukunft nicht mehr gehorchen wird, weil er glaubt, jetzt das Sagen zu haben oder mindestens gleichberechtigt zu sein.

Ein weiterer Aspekt, auch die Vermenschlichung von Hunden sollte hier nun angesprochen werden. Viele Personen meinen, dass Hunde einfach einen eigenen Schlafplatz brauchen und andere behaupten wiederum, Tiere gehören grundsätzlich nicht ins Bett. So hat jeder eigene Einwände, die alle legitim sind.

Besitzergreifende Hunde, die bereits länger gewohnt sind, im Bett zu residieren, könnten sehr beharrlich ihren Platz auch mit Knurren und Beißen gegen einen neuen Partner von Frauchen oder Herrchen verteidigen. Dieses Verhalten kann z.B. sehr gut mittels der Quantenheilung in die Balance gebracht werden.

Kann der Hund im Bett zu einem gesundheitlichen Problem werden?

Wenn Sie Ihren Hund auch ins Bett holen möchten, dann ist das definitiv kein Problem der Hygiene, zumindest nicht, wenn Sie aufmerksam darauf achten, dass Ihr Liebling regelmäßig gegen Flöhe, Zecken und Würmer behandelt wird und so die Möglichkeit der Übertragung minimiert wird. Zusätzlich ist es für die Gesundheit des Tieres von Vorteil.

Außerdem sollten Sie das Tier auch regelmäßig bürsten, nach Zecken absuchen und bei Bedarf baden. Ohne diese Pflege kann es bei Befall schnell zu einer Allergie oder zu einem juckenden Ausschlag für den Hund selbst und dann auch für den Menschen kommen.

Andererseits macht ein Hund im Bett auch sehr glücklich. Er gibt uns Geborgenheit, wir fühlen uns geliebt und beschützt.

Warum schläft denn ein Hund so gerne im Bett von und mit Frauchen oder Herrchen?

Diese Frage könnte jeder Hund, wenn er denn unsere Sprache sprechen könnte, bestimmt sofort und in den schillersten Farben beantworten. Der Mensch selbst hat ja auch verschiedene Theorien zur Beantwortung dieser Frage.

Der Hund schläft so gerne in Ihrem Bett, weil das Tier den Körperkontakt zum Besitzer sucht. Und das Bett ist einfach kuscheliger und im Winter auch sehr viel wärmer als das „einsame, leere“ Hundekörbchen. Nur im Hochsommer kann es sein, dass die kühlen Bodenkacheln viel verlockender sind – nehmen Sie es nicht persönlich. So werden auch Sie die hohen Temperaturen des Nachts besser überstehen.

Sehr viele Hundeliebhaber bestätigen ebenfalls, dass ihr Hund zwar für einige Minuten mit ins Bett kommt, ausgiebig kuschelt, doch spätestens, wenn das Kuschelbedürfnis gestillt ist, oder wenn es ihm im Bett einfach zu warm wird, er in sein Hundekörbchen oder auf eine für ihn bereit liegende Decke ausweicht.

Eine Umfrage hat übrigens ergeben, dass mehr Frauen als Männer kein wirkliches Problem damit haben, den Hund mit ins Bett zu lassen. Also, wenn Sie auch dieser Meinung sind und Sie es genießen, diese innigen Momente mit Ihrem haarigen Liebling zu haben, dann stehen Sie dazu und sagen Sie ja, wenn Sie jemand fragt. Es ist schießlich, wie so vieles im Leben, nur eine Frage der eigenen persönlichen Vorliebe.

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